Die Höhle des Löwen: Singapur

3. September 2014

Man kann eine fremde Stadt besser erfahren, wenn man sie durchläuft.

Erhard Blanck (*1942)


Singapur! Die Löwenstadt! (aus dem Sanskrit: Singha = Löwe, Pura = Stadt) Dreimal war ich schon da, aber schon bei meinem ersten Besuch hat mich diese Stadt hoffnungslos in ihren Bann gezogen. Und auch diese Reise soll in Singapur starten und enden.

Fast bin ich ein bisschen froh, dass die politischen Verhältnisse in Bangkok nicht so stabil sind, dass es sich als Ausgangspunkt der Reise eignet. So bin ich ganz schnell auf die Alternative Singapur gekommen.
Was mich an dieser Stadt so fasziniert? Tja, wo soll ich anfangen? Bei den Menschen? Der Architektur? Dem Klima? Oder doch ganz profan beim Essen? Mal vom Klima abgesehen besteht der Reiz bei den drei anderen Punkten in ihrer Vielfältigkeit. Da ist diese einmalige Vielvölker-Gemisch, dass seine Spuren sowohl in der Architektur als auch im Kulinarischen hinterlāsst. Und so wird eine Wanderung durch die Stadt nie langweilig. War man eben noch in der auf europäische-herbstliche Temperaturen heruntergekühlten Mega-Shopping-Mall steht man kurze Zeit später schwitzend im malerischen China-Town. Oder in Little India mit seine unüberschaubaren Menge an hinduistischen Tempeln. Bunt verziert, mit Räucherstäbchen eingeräuchert und eine unglaubliche Ruhe ausstrahlend. Was für ein Kontrast zur wuseligen Shopping-Mall von vor 10 Minuten.
Ist das noch die gleiche Stadt? Ja, ist es! Und das ist das faszinierende an diesem so vielfältigen Ort.

 

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